Pegalogos Wettbewerb

Wettbewerb für Alt-Griechisch- und Latein-Schülerinnen & -Schüler


Termin

9. Oktober 2018
18:00 Uhr s.t.

Ort der Preisverleihung

Glyptothek München


Seit nunmehr zehn Jahren gibt es den vom AK Humanistisches Gymnasium gestifteten Pegalogos Preis für Schülerinnen und Schüler Bayerischer humanistischer Gymnasien. Am 9.10.2018 wurden in der Glyptothek in München die Preise verliehen. 

Der erste Preis und damit der „Pegalogos“ ging an Schülerinnen und Schüler der 8.-12. Jahrgangsstufe des Wittelsbacher Gymnasiums München für die Konzeption und Ausarbeitung der Ausstellung „Die verlorenen Dinge – Flucht und Migration von der Antike bis heute“ im Museum für Abgüsse klassischer Bildwerke in München. 
Der preisgekrönte Beitrag schildert die existentielle Situation von Migration und Flucht. Dabei wird - auch aus sehr persönlicher Sicht - der Bogen von der Antike bis zur Gegenwart gespannt. 

Weitere Preisträger: 
2. Preis: Hannah Demleitner und Antonia Schenkl, Q12, Gymnasium Fridericianum Erlangen Theater-Drehbuch „Odysseus und seine Frau(en)“ 
3. Preis: Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe, Gymnasium Christian-Ernestinum Bayreuth Film „Charons Ausflug in die Oberwelt – der zweite Versuch“ 

Sonderpreise: 
• Schülerinnen und Schüler des P-Seminars, Ignaz-Günther-Gymnasium Rosenheim: Zeitung „UrBild“ 
• Gerhard Wisnewski, Q12, Wilhelmsgymnasium München: Umsetzung von Platons Höhlen-Gleichnis als Graphic Novel in Schriftrollenform 
• Schülerinnen und Schüler der Q12, Augustinus-Gymnasium Weiden: Video-Rap nach Platons Gorgias 

Carolina Trautner, Staatssekretärin im Kultusministerium, überreichte die Preise zusammen mit Peter Römisch, dem Vorsitzenden des Vereins. 
In Ihrer Rede betonte die Staatssekretärin den besonderen Stellenwert der humanistischen Bildung in unserer Zeit. Die Auseinandersetzung mit den antiken Texten und unseren kulturellen Wurzeln sei wertvoll für die eigene Orientierung und persönliche Entwicklung in einer globalisierten Welt. 
Die eindrucksvolle Laudatio hielt Prof. Markus Janka, Lehrstuhl für klassische Philologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 

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„Filme, zeichne, erfinde, komponiere! Was immer Du machst, mach es einfach gut!“ 

Unter diesem Motto treten alle zwei Jahre Griechisch-SchülerInnen im Wettbewerb um den geflügelten Pegasus an, der in der griechischen Mythologie für Kreativität steht. Es geht nämlich nicht darum, Griechisch-Texte zu übersetzen oder Vokabeln rückwärts zu konjugieren, sondern mit kreativen Ideen zu zeigen, dass es Spaß machen kann und sinnvoll ist, Griechisch zu lernen!

 
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Pegalogos 2014

 

Pegalogos 2012

 

Pegalogos 2008